Nacht der offenen Kirchen - Luther hät´s gefreut

© Dagmar Hempel

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Mit der "Nacht der offenen Kirchen" begann das diesjährige Pfingstwochenende, an dem sich ein Highlight an das nächste reihte. Die bereits für das "Fest der weltweiten Kirche und Mission" (Pfingstmontag) angereisten Gäste aus Nah und Fern konnten bereits am Pfingstsonntag die Gotteshäuser im Kirchenkreis Stuttgart auf ganz neue Art und Weise erleben.

Feurig und geistreich ging´s bereits um 18.00 Uhr in der Stiftskirche los: Luthers Tischreden im Schatten des Grafen von Württemberg. Wie sofort an diesem Abend waren logischerweise im Jahr des Reformationsjubiläums Luther und die Reformation selbst Themen bei der "Nacht der offenen Kirchen".

Ganz anders hingegen die Stimmung in der Hospitalkirche: Mittels eines Orgamaten entlockte der junge Organist und Komponist Tobias Hagedorn der dortigen Orgel wundersame Töne und Klänge - ein wahrer Hörgenuss in entspannter Atmosphäre.

Und was wäre Cannstatt ohne seinen Kaspar Gräter? Zumindest ein bisschen weniger berühmt, denn der Pfarrer und Diakon sorgte mit seinem auf Martin Luther und Johannes Brenz gestützten Katechismus und einer ebenso feurigen wie umstrittenen Predigt zwischen 1534 und 1542 für ganz viel frischen Wind und Wirbel in und um Stuttgart.